Archiv für Juli 2008

Brötchen ohne Unterlaib - überall ist oben

Mittwoch, 30. Juli 2008

Ja, richtig. In Wahrheit sind das die beiden oberen Brötchenhälften zweier Brötchen.

Nur noch die obere Hälfte, ist das ein futuristischer Ausblick auf die dann vollends auf den Kopf gestellte Bevölkerungspyramide des Schwellenlands Deutschland? Oder ein Verweis auf die libidofeindliche Lebenswirklichkeit des modernen, arbeitsgeteilten Kopfmenschen? Mitnichten, hier geht es um viel mehr: das gute, alte Brötchen wird revolutioniert. Die Unterhälfte wurde entbehrlich (quasi margarinisiert) und jetzt ist sie ganz futsch. Wir verdanken diese Erfindung der Doppelspitze unter den Backstücken einer im Personalbereich freiberufelnden Niedersächsin aus dem überschaubar schönen Edemissen (Kreis Peine): jawohl, die revolutionäre Supersemmel ist geboren!

Halbschlafgespräche mit der besseren (oberen?) Hälfte haben jetzt - “Göttin sei dank” wie viele zugetextete Morgenmuffel, gernzeitungslesende Ehemänner und Lebensabschnittsübergangspartner finden werden - noch ein Thema weniger am Frühstückstisch: “Die letzte Oberhälfte gehört mir!” “Ich esse NIEMALS mein sauerverdientes Nutellabrötchen mit der profanen Schrippenunterseite!!” “Beim Sex bin ich doch auch oben!!!” und wie die quergemütslaunigen Verbalverpuffungen noch so lauteten - vorbei, verjährt und bald vergessen.

Jetzt ist überall oben, das Ende der morgendlichen Hierachien ist eingeläutet. Nachdem bislang die skandinavische Lösung (Knäcke) als extrem flachhierarchisches Modell weltweiten Erfolg verbuchen durfte, kommt jetzt also die “Haute Baguette” in den Brotkorb. Ganz standesgemäß frohlockt Erfinderin Martina Wrede unter anderem in der Allgemeinen BäckerZeitung: „Für mich ist das auch ein Lebensgefühl, nur Oberhälften zu essen” Jaha, das hört sich doch gleich nach Golfclub, Trendsportwagen und alpinem Zweitsommerwohnsitz an. Das Brötchen als Lifestyle-Accessoire bald auch in anthrazitschwarz (zu lang im Ofen) oder smaragdgrün (zu lang im Brotkorb)

Wenn überall nur oben ist und auf das Unten ganz verzichtet wird, wo bleibt da eigentlich die Mitte? Die geht natürlich in die Extreme!

Aber egal ob mit oder ohne untere Hälfte, eines gilt natürlich immer:
Sonntags keine Brötchen!

Die Mitte ist extrem

Samstag, 26. Juli 2008

Die Mitte ist extrem

Nun wissen wir es also: Wahlen werden längst nicht mehr in der Mitte entschieden, sondern am extremen Rand. Nun ist diese Wählerbewegung auch im Reich der Mitte nicht mehr aufzuhalten…

Hier nicht?

Mittwoch, 23. Juli 2008

Nur, falls irgendwer auf die Idee kommen sollte.

Ach, wir sind natürlich tolerante Ex-Raucher…

Zutritt

Mittwoch, 23. Juli 2008

Wie sagt man so schön: IN ist, wer drin ist…

Informationstechnologie

Mittwoch, 23. Juli 2008

Schon erstaunlich, wie sich die moderne Informationstechnologie in allen Lebensbereichen Bahn bricht und ihr einen unmissverständlich elektronisch-kulinarischen Stempel aufdrückt. Willkommen im neuen Jahrtausend, endlich angekommen…

Kreativseminare

Mittwoch, 23. Juli 2008

Das schönste an Kreativseminaren ist ja, am Montag wieder an seinen zugemüllten Schreibtisch zu kommen, seine 153 mails zu checken und spätestens nach dem ersten nervigen Telefonat alle guten Vorsätze vergessen und den Zustand von vor dem Seminar vollständig wieder hergestellt zu haben. Danke Realität!

Zwillinge…

Samstag, 19. Juli 2008

…faszinieren uns, weil sie meistens direkt nach ihrer Geburt getrennt wurden und sich dann - unwissend ihrer Existenz - nach 20 Jahren auf der Gummibandsammelmesse in Hintertupfing zufällig wieder sehen. Beide haben das gleiche Hobby, ihre Ehepartner sehen sich ähnlich und sie selbst sind natürlich nicht voneinander zu unterscheiden. Gleich dann treiben sie mit uns ihren bösen Schabernack, tauschen ihre Rolle und haben mehr Spaß beim Sex, weil der Partnertausch so unauffällig ist.

Auch für Biologen und Verhaltensforscher sind diese Zwillinge interessante Forschungsobjekte. Die Gene bestimmen doch sehr stark, wer wir sind und was wir tun. Bei Zwillingen sind sie meistens noch stärker als bei uns Einzelmenschen. Sie (die Gene) sind ja auch doppelt vorhanden in jeweils zwei einzelnen Menschen, sozusagen.

Uninteressant dagegen sind Zwillinge, die nicht kurz nach der Geburt getrennt wurden und die dann tanzen und singen.

harald lässt es krachen

Sonntag, 13. Juli 2008

hier rockt harri


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