Archiv für Dezember 2008

Sonntags keine Brötchen eröffnet erste Offline-Filiale

Mittwoch, 31. Dezember 2008
Das macht Sonntags keine Broetchen am Montag

Das macht Sonntags keine Brötchen am Montag

Sonntags keine Brötchen verlässt erstmals das Internet um eine Realwelt-Dependence zu errichten. Montags kein Sushi startet zum Jahreswechsel auf der schönen Nordseeinsel Sylt. Das Branding des Brötchen Flagship-Stores am Rande des Promidorfes Kampen ist standortbedingt maritim geraten.

SYLVESTER-Traumata

Dienstag, 30. Dezember 2008

1.) Tischfeuerwerk, Nasebrillebart und Partyspielchen

2.) Punsch mit Wein, Sekt, Ananas- und O-Saft

3.) Erbrochenes im Bierkasten

4.) Blonde Models, die es nur auf den Körper abgesehen haben

5.) Heulsusen

Katzenjammer

Sonntag, 28. Dezember 2008

Mir hängt das Gänseessen einmal im Jahr zum Hals raus!

Warum legt man mir nicht an jedem Tag eine Viertel Gans in mein Näpfchen?

Bestimmt hat das was mit der Rezession zu tun. Davon redeten meine Ur-, Ur-, Urgroßeltern ja immer. Im Jahr 1929 gab es angeblich keine Gans -unvorstellbar für eine moderne Wohlstandskatze (wie ich es bin). Na, da wird sich mein Herrchen ja für mich was einfallen lassen müssen.  Ansonsten wird mein Katzenjammer furchtbar sein!

Keine Keulen, eine ganze Gans - und die jeden Tag - das wünsche ich mir für 2009!

Dem Fluch trotzen. Esst Nutella!

Mittwoch, 24. Dezember 2008
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Kennt Ihr den Nutella-Fluch? Er geht so: Wer für den Brotaufstrich in einem Sport wirbt, steigt vom Fußball-Olymp ins Dilettanten-Nirvana ab. So ist es Benny Lauth, Andreas Hinkel, Tim Borowski, Marcell Jansen und Kevin Kuranyi ergangen. Nur einer konnte dem Fluch bisher trotzen, Herthas Arne Friedrich.

Nun wissen wir nicht so genau, wie er das gemacht hat - zumal andere Fußballer im ablaufenden Jahr auch ohne Nutella seltsame Tiefs durchmachten, denken wir nur an Lukas Podolski, Christoph Metzelder, Diego oder Luca Toni! Wir empfehlen: Trotzt dem Fluch! Esst Nutella! Esst Gänse! Macht Werbespots! Denn nur eins bleibt wahr: Wer vor dem Essen/Spot nachdenkt, trifft nicht mehr!

Sorum wird ein Schuh daraus (Hohe Schuhe der Diplomatie)

Samstag, 20. Dezember 2008
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Herr Reid in London aufgewachsen, hatte ne Bombe an den Haxen,
beim Übersee-Flug nach nirgendwo. Erwies sich bald als Griff ins Klo
denn jetzt sitzt Reid in Guantanamo.

Das ist auf Kuba müsst Ihr wissen. Da ist schonmal ein Strick gerissen.
Es war in eisiger Krisenzeit. Da drückte der Schuh im heissen Streit.
Und Nikita schlug ihn wie verrückt. Auf Tisch mit grünem Samt bestückt.

Viel später dann im Morgenland, ein Präsident zu sprechen anstand,
der hatte gerade erst angehoben, was man ihm hätt in die Schuhe geschoben.
Ein bärtiger Mann aus dem Zweistromland die Rede wohl unausstehlich fand.
Sie zog ihm glatt die Schuhe aus. War ja auch grad Nikolaus.
George Walker muss sich heftig ducken. Das wird die Presse kräftig drucken.

Sorum wird ein Schuh daraus.

Länger leben

Samstag, 13. Dezember 2008

Eine neue Langzeitstudie aus Japan muss Frauen erschrecken. Danach neigt das weibliche Geschlecht häufiger zu Herzerkrankungen, wenn die Frauen mit Partner, Nachwuchs und Eltern/Schwiegereltern unter einem Dach wohnen - im Gegensatz zu kinderlos gebliebenen Frauen, die sich nur mit einem Partner eine Wohnung teilen.

Stress ist offenbar die Ursache für dieses bislang vernachlässigte Phänomen. Weiter heißt es, dass aber vor allem die Anwesenheit der Eltern die Frauen von gesundheitsschädlichem Verhalten wie Rauchen und Alkohol abhalten. Die Studie verrät leider nichts über Männer, aber wir nehmen mal folgendes an: Männer widersetzen sich dem Familienstress frühzeitig durch vermehrten Alkoholkonsum und erkranken dadurch seltener am Herzkreislaufsystem. Sie leben dadurch länger.

Das muss denn auch der Grund dafür sein, warum Männer in den vergangenen Jahren vielfach sogenannte Mehrgenerationenhäuser ins Leben gerufen haben, in denen sich Familienbünde in einem Haus zusammenfinden. Eine Studie muss das noch belegen, aber wir wissen schon: Diese Lebensweise ist nicht nur günstig, sondern auch gesund - für Männer.

Antizyklische Kulinarien

Freitag, 12. Dezember 2008

Gänsebraten, Rotkohl, Klöße.

Das muss nicht sein – zumindest nicht immer.

Gehen Sie doch einmal ungewöhnliche Wege zum Fest.

Menuevorschläge der renommiertesten deutschen Küchenchefs lassen Gourmetherzen über die Feiertage höher schlagen.

Diese Woche:

Würzig gegrillter Schweinebauch im Wurstdesign an einer Ketchupkomposition von Tomaten, zärtlich umhüllt von krossem Weißmehlbrötchen. (Trocken, ehrlich, zäh.)

Dazu frisches handgezapftes Premiumpils im mundgeblasenen Krügerl. (Süffig.)

Sehr zum Wohl.

Und nächste Woche verraten wir Ihnen die politisch korrekte Alternative zum Schokoladenweihnachtsmann…

Drastische Maßnahmen

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Mit Hightech und Tiefenpsychologie versucht die Bundesregierung, der dramatischen Wirtschaftskrise entgegenzutreten.

Eine Anti-Rezessions-Task-Force geht dabei ungewöhnliche Wege.

Hochauflösende Bewegtbildaufnahmen begehrter Luxusgüter sollen, versehen mit niedrigschwelligen Impulsen, auf prominente Freiflächen des öffentlichen Raumes projiziert werden. Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass sich so das Unterbewusstsein und mit ihm das Kaufzentrum des Gehirns stimulieren lässt.

Erste Versuche an Hamstern verliefen bereits viel versprechend. Sie bewegten die Tiere zum Erwerb eines Führerscheines. Danach suchten sie geschlossen den nächsten Porsche-Stützpunkt auf.

Mein Kosmos, Teil 2

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Tja, so ist das mit der modernen Wissenschaft.

Kaum glaubt man, den Kosmos endlich durchdrungen zu haben (siehe Beitrag vom 16. November 2008), da wird man mit unwiderlegbaren Beweisen konfrontiert und muss völlig neu denken.

Diese Aufnahme gelang gestern der Besatzung der ISS auf ihrer Umlaufbahn um die Erde. Sie belegt eindeutig, dass das Ganze nur ein Spiel ist, es folglich keine Physik gibt und wir nun vor der Aufgabe stehen, wieder über LOS zu gehen, den Urknall zu vergessen und den Plastiksteinen und Spielbrettern mehr Aufmerksamkeit zu schenken. 

Wir wissen noch nicht, wer für uns spielt und welche Regeln letztendlich gelten. Wir bleiben jedenfalls am Ball und warten gespannt auf weitere Aufnahmen von der ISS.


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