In der modernen Physik kann die Welt schon sehr gut erklärt werden. Es wurden z. B. kleinste Teilchen entdeckt und nachgewiesen, man weiß viel über Alpha-, Beta- und Gammastrahlen, die aus dem All auf uns abstrahlen, man kennt Paralleluniversen, kennt vier Kräfte (z. B. die Gravitations- oder die Elektromagnetische Kraft) sowie Materie und Antimaterie. Physiker sind also dem Urknall dicht auf den Fersen. Um die Theorien zu beweisen, baut man große Maschinen. Verrückt dabei ist, dass je kleiner die nachzuweisenden Teilchen sind, je größer die Maschinen sein müssen. Das ist alles ziemlich kompliziert – moderne Physik eben.
Aber was steckt eigentlich hinter diesem ganzen Aufwand?
Letztlich geht es immer um existenzielle Fragen, wie z. B. warum es zum Urknall kam, woher wir kommen und wohin wir gehen, wie das alles miteinander zusammenhängt, ob wir uns das alles nicht bloß einbilden oder warum es überhaupt Menschen gibt.
Dabei ist die Welterklärung gar nichts so schwer.
Das Ding wurde ja bereits thematisiert. Mein Ausgangspunkt der Welterklärung ist das Nichts, die große Leere. Der Nachweis des Nichts ist sehr einfach und wird durch folgendes Experiment erbracht.
Man leere ein Glas und was bleibt – nichts!
Ein weiters Experiment: man schaut TV und was läuft dort: nichts. Was sich dann einstellt ist eine lange Weile, in der man dieses Nichts spürt. Daher das Wort “Langeweile”.
Die macht angst und unruhig und führt signifikant häufig zu eine Art Explosion der Aktion – man füllt das Glas wieder auf und schaltet einfach um. Das aber sind nichts anderes als kleinere Urknalle. Wir urknallen also, um das Nichts zu überwinden, weil dieser Zustand der Langeweile sehr unbehaglich ist.
Halten wir also fest: wenn es Gott gibt, dann hatte er eine sehr große Langeweile und muss dann in Folge sehr kräftig geurknallt haben.
Welche Kraft wirkt(e) da eigentlich? Es ist die fünfte Kraft, die Ablenkungskraft. Ohne sie würden wir im Nichts verharren und alles wäre nur leer. Gegen Langeweile wirkt nur die Ablenkungskraft. Sie treibt uns und den lieben Gott zum Urknall.
Kommen wir nun zu der Frage, was es mit uns Menschen weiter auf sich hat: Wer sind wir?
Wir sind alle unterschiedlich – bis auf Zwillinge – und das führt dazu, dass wir uns alle in Paralleluniversen bewegen. Einfach gesagt: wir sind alle Parelleluniversen.
Und uns hält die sechste Kraft zusammen, die so genannte „Kommunikation.“ Sie ist intellektuell sehr schwer zu fassen. Um diese Kraft irgendwie zu dokumentieren, hat der Mensch viele Instrumente erfunden, z. B. Sprache und Schrift und wirklich sehr große Medien-Maschinen gebaut, wie z. B. das Buch, Zeitungen oder auch das Internet. All das sind Medien, die dazu dienen sollen, dass wir unsere Welt mit den anderen Parallelwelten in Beziehung setzen können. Auch hier ist der Zweck gleich wie beim urknallen: nichts ist schlimmer als das Nichts! Ablenkungskraft und Kommunikationskraft wirken hier also zusammen auf uns Parallelwelten ein. Wir tun einiges, um zusammen leere Gläser zu füllen und wieder zu leeren oder um umzuschalten, wenn mal wieder nichts im TV läuft. Ablenken und kommunizieren – Kräfte, die miteinander gut können und dem Ganzen einen Sinn geben (ganz im Gegensatz zur Gravitationskraft -oder warum fällt mir nur alles immer runter?).
Es gibt übrigens verschiedenartige Parallelwelten, die, wie Materie und Antimaterie, Verbindungen eingehen und dann neue, kleine Parallelwelten entstehen lassen. Es gibt auch sehr extreme Parallelwelten, die egoistisch um sich selbst herum kreisen und dabei sogar das Licht aufsaugen. Diese Welten sind wie schwarze Löcher und sollten möglichst weitläufig gemieden werden.
Ähnliche Parallelwelten dagegen ziehen sich an, kommunizieren, indem sie leere Gläser gemeinsam füllen und wieder leeren. Da wird aus dem Nichts schnell mal ein lustiges Gelage. Diese Anhäufung von Universen nennt man dann Galaxien. Alles das strahlt mächtig und kann übrigens sehr gut zur Energieerzeugung genutzt werden. Aber das ist ein anderes Thema.
Es ist also letztlich doch nicht alles so kompliziert, wie es scheint.