Archiv für Februar 2010
MONOTION – laufen dürfen machen wollen.
Mittwoch, 17. Februar 2010
Der tragische, quasi-sysiphonische Held stemmt sich in seiner ganzen Vitalität gegen den sozial und ökonomisch vorgegebenen, strukturellen Rahmen, ohne seinem unverschuldeten Schicksal letztlich entkommen zu können.
Mit seinen virtuos gesetzten, perpetuierenden Schleifen schafft der Filmemacher eine gelungene Metapher für die ebenso lebensfeindliche wie sinnlose Beschaffenheit des modernen, urbanen Lebens. Ihm gelingt somit ein schonungsloser Kommentar zu unserer aktionistischen, leerlaufenden, sich in Wiederholungen und Ritualen erschöpfenden Alltagswelt des beginnenden 3. Jahrtausends. Unterstrichen wird die ganze schicksalhafte Ausweglosigkeit des Protagonisten durch den radikal-brachialen, an die frühen Neubauten erinnernden industrial-soundtrack von “Irreparable Schäden”.
Der Film zwingt uns zur Aktion. Wir können nicht stehen bleiben, denn Musik und Bild treiben uns voran. Was aber steckt dahinter?
Wir können uns dem tieferen Sinn nur nähern, wenn wir eine freud’sche Deutungssicht einnehmen – zu komplex ist die unendlich seiende Motivation des Helden…
Monoton scheint sich der tragische Held diesem ewigen Antreiber, das ES, zu ergeben. Doch HALT: Automatisch ausgelöst durch eine antizipierte Belohnung durch das über der Szene schwebende - “Über-Ich” sorgt dieses für eine Gesundung des eigentlichen ICHs. Gefahr droht diesem nur noch durch die Farbe ROT – dieser ewige imaginäre und unsichtbare Antagonist. Eine Fortsetzung scheint also geplant…
Dem Trend auf der Spur
Dienstag, 09. Februar 2010Endlich ist es gelungen, dem Trend auf die Spur zu kommen. Bagger und Disko - Disko und Bagger. Wo ist denn da der Trend? Der Trend ist da, wo man seinen Bagger parken kann. Hier ginge es - Platz ist vorhanden. Ist also hip, der Club. Der Fahrer will nicht weit laufen müssen.
Daraus folgt leider: Weekend, Berghain, Bang Bang - Schnee von gestern. Entscheidend ist, ob man mit dem Bagger dort auch vorfahren kann. Reicht der Platz zum Vorfahren vor’m Weekend? Vor’m Berghain? Vor’m Bang Bang? Eben!
Aber woher kommt dieser Trend? Kommt dem Trend auf die Spur! Und seht/hört selbst - woher der kommt, dieser Trend…
Sonntag, 07. Februar 2010
iPotzblitz . Steve Jobs´ neuester Geniestreich enttarnt!
Vergesst iPhone, iPad und den ganzen Hightech-Kram. Das neueste Gadget aus Cupertino stellt alle bisherigen Erfindungen des Konzern mit dem Apfellogo in den Schatten.
Es überzeugt durch eine bislang nicht gekannte Radikalität und Reduktion. “Reduce to the mac” könnte das neue Motto der Kalifornier sein.
Design, Benutzerführung und Funktionalität setzen neue Maßstäbe in Sachen Einfachheit.
Die Fans werden es lieben, die Kritiker werden verstummen und die Aktienmärkte werden jubeln.
Lassen wir uns begeistern.
iLighter - so einfach kann das sein!





