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Sonntag, 07. Februar 2010

iPotzblitz . Steve Jobs´ neuester Geniestreich enttarnt!

Vergesst iPhone, iPad und den ganzen Hightech-Kram. Das neueste Gadget aus Cupertino stellt alle bisherigen Erfindungen des Konzern mit dem Apfellogo in den Schatten.

Es überzeugt durch eine bislang nicht gekannte Radikalität und Reduktion. “Reduce to the mac” könnte das neue Motto der Kalifornier sein.

Design, Benutzerführung und Funktionalität setzen neue Maßstäbe in Sachen Einfachheit.

Die Fans werden es lieben, die Kritiker werden verstummen und die Aktienmärkte werden jubeln.

Lassen wir uns begeistern.

iLighter - so einfach kann das sein!

Die SKB-Neujahrsansprache

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Soll es das jetzt wirklich gewesen sein mit dem verfluchten Krisenjahr 2009?

Ein bisschen Stimmung, ein paar Luftschlangen – Prost und Tschüss?

Stoßen wir also noch ein letztes Mal an, auf den Untergang, der dann noch auf sich warten ließ.

Auf den völligen Zusammenbruch des kapitalistischen Systems, der dann doch nicht stattfand.

Aber wir sollten sie nicht unterschätzen oder etwa vergessen – die Krise, die nun seit über einem Jahr unsere treue Begleiterin ist.

Nehmen wir die Krise also auf in unsere Herzen wie eine ungeliebte Verwandte. Sie wird uns erhalten bleiben.

Doch sie bleibt auch nach wie vor merkwürdig gesichtslos. So blass und schemenhaft, dass man kaum an sie glauben mag.

Sicher, Hunderttausende haben ihre Jobs verloren, die Pleitewelle rollt durch die Unternehmenslandschaft, unzählige bangen oder hoffen noch, dass sie verschont würden.

Doch die Läden sind voll, die Stimmung ist prima – und keiner tanzt auf dem Vulkan.

Trotzdem bekommt die Krise kein Gesicht.

Klar, Teile der Wirtschaft nutzen die Gelegenheit zum Lohndumping und zur Korrektur eigener Managementfehler. Vorneweg der Bankensektor.

Klar, die Politik beschreit das Schreckensgespenst mit markigen Worten, um mit entschlossenem Gesicht unangenehme Wahrheiten verkünden zu können.

Kohlepfennig, Berlinzulage, Soli . Warum soll also die Krise nicht für weitere phantasievolle Steuern gut sein, die – einmal eingeführt – nie wieder abgeschafft werden?

Gleichzeitig fehlt offenbar auch hier jedewede Vision, irgendein Konzept und am allermeisten die Einsicht in Zusammenhänge und Ursachen dieser sogenannten Krise.

Klar, die Medien wiederholen es wie ein Mantra: Die Krise ist da, sie ist noch nicht vorbei, lasst euch nicht täuschen…

Doch auch die Presse kann ihr kein Gesicht geben, es bleibt fragmentarisch und irgendwie nicht nachvollziehbar.

Das alles ist ja auch ein wenig tröstlich, denn wenn es nicht einmal die üblichen Expertenkreise und Meinungsmacher verstehen, müssen wir uns gar nicht erst anstrengen.

Wir feiern einfach weiter. Und hoffen, dass etwas vorbeigeht, von dem viele nicht mal gemerkt haben, dass es da war.

Dann also hoch die Tassen.

Tschüs Krisenjahr – hallo neues Krisenjahr.

Die Krise ist da, heißen wir sie willkommen.

FIFA vor der Spaltung?

Samstag, 22. August 2009

Steht die traditionsreiche FIFA vor dem Aus?

Nach der Krise in der Formel 1 steht jetzt auch der internationale Fußballverband vor der Zerreißprobe.
Gut unterrichtete Kreise berichten von heftigen internen Streitereien.
Kritiker innerhalb der FIFA fordern jetzt ein Machtwort von Präsident Blatter, um die brisante Diskussion zu beenden.
Beobachter prognostizieren bereits seinen  Rücktritt, sollte es ihm nicht gelingen, den Konflikt rechtzeitig vor der Fußball-WM 2010 in Südafrika beizulegen.
Das das größte Sportereignis des nächsten Jahres wäre in ernster Gefahr.
Ausgangspunkt des Streits sind die unterschiedlichen Vorstellungen, was den offiziellen Spielball des Turniers angeht.
Bislang fand sich für keinen der eingereichten Vorschläge eine beschlussfähige Mehrheit.
Einem nicht genannten Insider gelang es jetzt, ein streng geheimes Foto der noch in der engeren Auswahl befindlichen Bälle an die Presse zu schmuggeln.
Doch urteilen Sie selbst:

Politisch korrekt

Samstag, 20. Juni 2009

AIDS, Zwangsheirat, Parkraumbewirtschaftung, Altersstarrsinn, Weltwirtschaftskrise, Bayern München, Servicewüste, Gesundheitssystem, Abwrackprämienchaos, Hartz IV, Haarausfall, Telefontarife, Reformstau, Ampelphasen, Neonazis, Autobahnraststätten, Klimaschutz, Frühaufsteher.
Na, die haben sich ja was vorgenommen…

Aber: Versprochen ist versprochen:

Gefühlsstau

Donnerstag, 18. Juni 2009

 

 

Na, läuft´s nicht rund?

Ist der Wurm drin?

Mit dem falschen Fuß aufgestanden?

Wo ist der Haken?

Geht mal wieder alles schief?

Und jetzt stehen Sie so richtig unter Dampf?

Jetzt steigt der Druck im Kessel immer weiter an?

 

Tja, da hilft nur eines:

Einfach mal wieder so richtig Druck ablassen.

Alle Ventile öffnen.

Machen Sie sich so richtig frei.

Was raus muss, muss raus!

 

Druck ablassen – welche Fantasien gehen jetzt bei IHNEN ab?

Und was verbirgt sich hinter der freundlich wehenden Fahne?

Finden Sie es heraus – im Drucksalon!

 

 

 

Sitzen und Schreiben

Freitag, 09. Januar 2009

Dunkel draußen.
Kalt auch.
Was mach ich jetzt?
Weitersitzen und Weiterschreiben?
Schreibt man eigentlich besser im Sitzen?
Wahrscheinlich.
Im stehen, das wär ja blöd.
Also im sitzen, ganz klassisch.
Aber was schreib ich?
Nur so übers Schreiben im Sitzen?
Oder übers Schreiben als Solches und im Allgemeinen?
Fällt mir nix zu ein, sollte mich vielleicht hinstellen.
Im Stehen denkt es sich einfach besser.
Nachdenken im Stehen, schreiben im Sitzen.
Das ist die perfekte Mischung.
Also stell ich mich hin und denke drüber nach, was ich dann im Sitzen schreiben könnte.
Erstmal Pause machen.
Pause vom Nachdenken.
Und hinsetzen.
Muss ich dann gleich anfangen, drüber zu schreiben?
Aber mir ist ja noch gar nix eingefallen.
Ich sitz ja nicht zum Schreiben, sondern nur, weil ich Pause vom Denken mache.
Ich denke, wenn ich nicht denke, darf ich auch einfach mal so sitzen, ohne zu schreiben.
Schön.
Entspannt.
Immer noch kalt draußen.
Und dunkel.
Ich mach mal Feierabend.
Im sitzen.
Morgen stehen wir weiter.
Und dann sehen wir weiter.
Sitzend.

Antizyklische Kulinarien

Freitag, 12. Dezember 2008

Gänsebraten, Rotkohl, Klöße.

Das muss nicht sein – zumindest nicht immer.

Gehen Sie doch einmal ungewöhnliche Wege zum Fest.

Menuevorschläge der renommiertesten deutschen Küchenchefs lassen Gourmetherzen über die Feiertage höher schlagen.

Diese Woche:

Würzig gegrillter Schweinebauch im Wurstdesign an einer Ketchupkomposition von Tomaten, zärtlich umhüllt von krossem Weißmehlbrötchen. (Trocken, ehrlich, zäh.)

Dazu frisches handgezapftes Premiumpils im mundgeblasenen Krügerl. (Süffig.)

Sehr zum Wohl.

Und nächste Woche verraten wir Ihnen die politisch korrekte Alternative zum Schokoladenweihnachtsmann…

Drastische Maßnahmen

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Mit Hightech und Tiefenpsychologie versucht die Bundesregierung, der dramatischen Wirtschaftskrise entgegenzutreten.

Eine Anti-Rezessions-Task-Force geht dabei ungewöhnliche Wege.

Hochauflösende Bewegtbildaufnahmen begehrter Luxusgüter sollen, versehen mit niedrigschwelligen Impulsen, auf prominente Freiflächen des öffentlichen Raumes projiziert werden. Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass sich so das Unterbewusstsein und mit ihm das Kaufzentrum des Gehirns stimulieren lässt.

Erste Versuche an Hamstern verliefen bereits viel versprechend. Sie bewegten die Tiere zum Erwerb eines Führerscheines. Danach suchten sie geschlossen den nächsten Porsche-Stützpunkt auf.

Technologiegeschichte_2

Sonntag, 19. Oktober 2008

Messereport 10/08:

b2b, b2c – Moderne Unternehmenskommunikation und zeitgemäßes Marketing setzen Akzente.

Auf der diesjährigen Fachmesse „free spech for the dumb“ in Meckenheim präsentierten die kalifornischen IT-Visionäre von breadbin wieder einmal eine weltumspannende Neuheit: m2m-Marketing, auch bekannt als mouth-to-mouse-communication. Genauer gesagt handelt es sich um eine zur technologischen Serienreife gebrachte Weiterentwicklung der bereits seit einiger Zeit vor allem im Untergrund erfolgreich betriebenen Mund-zu-Maus-Propaganda.

Dank breadbin hat virales Marketing ein neues Powertool, das on- und offline eine beeindruckende Performance erwarten lässt. Bleiben wir gespannt.

Underwater Love

Donnerstag, 02. Oktober 2008

Willkommen zur Blauen Stunde.

Gut beschirmt gegen die Widrigkeiten der Welt.
Der Autor weiß, dass diesem Thema keine unmittelbare und drängende Brisanz sowie Relevanz innewohnt.
Er fand nur einfach dieses Bild so schön - blau.


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