Autorenarchiv

Aussterbende Arten

Sonntag, 12. April 2009

Enten sind akut vom Aussterben bedroht!

Der BILD-Beweis:

Entenweibchen hat …

… keine Lust auf Erpel….

Die Folgen werden fatal sein. Keine Entenfütterung mehr, kein fröhliches Geschnatter, keine Entenjagd.

Auch die Deutschen sterben übrigens aus, Brandenburg macht den Anfang…

Geheime Innovationen

Dienstag, 27. Januar 2009

Wege aus der Wirtschaftskrise weisen uns heute bahnbrechende Erfindungen, die eine schier unersättliche Nachfrage auslösen und damit die Konsumflaute wirkungsvoll mit frischem Wind versehen werden. Vergleichbar mit dem legendären iPhone steht nun offenbar eine weitere Innovation an, auf die die Menschheit lange gewartet hat - der Toaster mit eingebautem Eierkocher.

Diese vage Aufnahme gelang zufällig einem Wirtschaftsspion bei einer Betriebserkundung in der Redaktion einer Gratisbeilage. Deutlich erkennbar ist der am Toaster angebrachte Eierkocher. Genial!!! Davon träumt einfach jeder - in einem Gang toasten und Eier kochen. Warum ist man darauf schon nicht früher gekommen??? Zumal es ja sonntags keine Brötchen gibt und man daher den Toaster verwenden muss. 

Wann der kleine Freund zu kaufen sein wird - wir wissen es nicht. Aber wir sind bereit, dafür den letzten Spargroschen zu opfern!

Energiekrise

Samstag, 10. Januar 2009

Endlich - nachdem gestern die Sirius Star von Piraten freigegeben wurde, kann Frankreich in den nächsten Tagen wieder den Verkehr aufnehmen.

Dieser war komplett zum Erliegen gekommen, als Somalische Piraten den Mega-Tanker kaperten. Nach Zahlung eines Lösegeldes in Millionenhöhe nahm dieser gleich wieder seine Fahrt auf. Wann allerdings der Verkehr in Frankreich seinen Verkehr wieder aufnimmt, bleibt abzuwarten -der Tanker ist ja nicht der schnellste.

Dumm ist, dass nun auch noch die Russen den Gashahn zugedreht haben und bald nicht nur in Frankreich, sondern auch bei uns, die Heizpilze den Rauchern keinen warmen Unterschlupf mehr bieten werden.

Die Energiekrise wird also immer mehr zu einem Problem für die Laster aller Art - auf der Straße in Frankreich (warten wir, bis zur nächsten Kaperung!), wie in den Lungen von lastergeplagten Rauchern unter kalten Heizpilzen.

Gerettet!

Freitag, 02. Januar 2009

Nach diversen Schutzschirmen, die im Zuge der Wirtschaftskrise gespannt wurden, konnte größeres Unheil nun im Bezirk Schöneberg abgewendet werden. Das Bezirksamt hat gerade noch rechtzeitig einen Schutzschirm gespannt, der seine Bewohner nun sicher vor der Krise schützen wird. Im Unterschied zu den farblosen Schirmen ist dieser schön bunt geraten und trägt damit sehr zur Aufhellung des ansonsten häufig grauen Himmels bei.

Danke, lieber Bezirk!

Katzenjammer

Sonntag, 28. Dezember 2008

Mir hängt das Gänseessen einmal im Jahr zum Hals raus!

Warum legt man mir nicht an jedem Tag eine Viertel Gans in mein Näpfchen?

Bestimmt hat das was mit der Rezession zu tun. Davon redeten meine Ur-, Ur-, Urgroßeltern ja immer. Im Jahr 1929 gab es angeblich keine Gans -unvorstellbar für eine moderne Wohlstandskatze (wie ich es bin). Na, da wird sich mein Herrchen ja für mich was einfallen lassen müssen.  Ansonsten wird mein Katzenjammer furchtbar sein!

Keine Keulen, eine ganze Gans - und die jeden Tag - das wünsche ich mir für 2009!

Mein Kosmos, Teil 2

Donnerstag, 04. Dezember 2008

Tja, so ist das mit der modernen Wissenschaft.

Kaum glaubt man, den Kosmos endlich durchdrungen zu haben (siehe Beitrag vom 16. November 2008), da wird man mit unwiderlegbaren Beweisen konfrontiert und muss völlig neu denken.

Diese Aufnahme gelang gestern der Besatzung der ISS auf ihrer Umlaufbahn um die Erde. Sie belegt eindeutig, dass das Ganze nur ein Spiel ist, es folglich keine Physik gibt und wir nun vor der Aufgabe stehen, wieder über LOS zu gehen, den Urknall zu vergessen und den Plastiksteinen und Spielbrettern mehr Aufmerksamkeit zu schenken. 

Wir wissen noch nicht, wer für uns spielt und welche Regeln letztendlich gelten. Wir bleiben jedenfalls am Ball und warten gespannt auf weitere Aufnahmen von der ISS.

Pilgerreise

Sonntag, 23. November 2008

Verschiedene Wege

führen uns…

zum Ziel

Ein Tank voll Frankreich

Dienstag, 18. November 2008

Wahnsinn! In den letzten Tagen wurde ein Super-Tanker vor Somalia gekapert: die Sirius Star. Das im Tanker befindliche Erdöl reicht, um den Tagesbedarf für Frankreich zu decken. Das wirft viele Fragen auf. Z. B.: Wie groß muss ein Tanker sein, dass da die USA reinpassen? Und: was machen die Franzosen, wenn sie einen Tag lang nicht fahren können, weil ihr Erdöl gekapert ist?

Mein Kosmos

Sonntag, 16. November 2008

In der modernen Physik kann die Welt schon sehr gut erklärt werden. Es wurden z. B. kleinste Teilchen entdeckt und nachgewiesen, man weiß viel über Alpha-, Beta- und Gammastrahlen, die aus dem All auf uns abstrahlen, man kennt Paralleluniversen, kennt vier Kräfte (z. B. die Gravitations- oder die Elektromagnetische Kraft) sowie Materie und Antimaterie. Physiker sind also dem Urknall dicht auf den Fersen. Um die Theorien zu beweisen, baut man große Maschinen. Verrückt dabei ist, dass je kleiner die nachzuweisenden Teilchen sind,  je größer die Maschinen sein müssen. Das ist alles ziemlich kompliziert – moderne Physik eben.

Aber was steckt eigentlich hinter diesem ganzen Aufwand?

Letztlich geht es immer um existenzielle Fragen, wie z. B. warum es zum Urknall kam, woher wir kommen und wohin wir gehen, wie das alles miteinander zusammenhängt, ob wir uns das alles nicht bloß einbilden oder warum es überhaupt Menschen gibt.

Dabei ist die Welterklärung gar nichts so schwer. 

Das Ding wurde ja bereits thematisiert. Mein Ausgangspunkt der Welterklärung ist das Nichts, die große Leere. Der Nachweis des Nichts ist sehr einfach und wird durch folgendes Experiment erbracht.

Man leere ein Glas und was bleibt – nichts!

Ein weiters Experiment: man schaut TV und was läuft dort: nichts. Was sich dann einstellt ist eine lange Weile, in der man dieses Nichts spürt. Daher das Wort “Langeweile”.

Die macht angst und unruhig und führt signifikant häufig zu eine Art Explosion der Aktion – man füllt das Glas wieder auf und schaltet einfach um. Das aber sind nichts anderes als kleinere Urknalle. Wir urknallen also, um das Nichts zu überwinden, weil dieser Zustand der Langeweile sehr unbehaglich ist.

Halten wir also fest: wenn es Gott gibt, dann hatte er eine sehr große Langeweile und muss dann in Folge sehr kräftig geurknallt haben.

Welche Kraft wirkt(e) da eigentlich? Es ist die fünfte Kraft, die Ablenkungskraft. Ohne sie würden wir im Nichts verharren und alles wäre nur leer. Gegen Langeweile wirkt nur die Ablenkungskraft. Sie treibt uns und den lieben Gott zum Urknall.

Kommen wir nun zu der Frage, was es mit uns Menschen weiter auf sich hat: Wer sind wir?

Wir sind alle unterschiedlich – bis auf Zwillinge – und das führt dazu, dass wir uns alle in Paralleluniversen bewegen. Einfach gesagt: wir sind alle Parelleluniversen.

Und uns hält die sechste Kraft zusammen, die so genannte „Kommunikation.“ Sie ist intellektuell sehr schwer zu fassen. Um diese Kraft irgendwie zu dokumentieren, hat der Mensch viele Instrumente erfunden, z. B. Sprache und Schrift und wirklich sehr große Medien-Maschinen gebaut, wie z. B. das Buch, Zeitungen oder auch das Internet.  All das sind Medien, die dazu dienen sollen, dass wir unsere Welt mit den anderen Parallelwelten in Beziehung setzen können. Auch hier ist der Zweck gleich wie beim urknallen: nichts ist schlimmer als das Nichts! Ablenkungskraft und Kommunikationskraft wirken hier also zusammen auf uns Parallelwelten ein. Wir tun einiges, um zusammen leere Gläser zu füllen und wieder zu leeren oder um umzuschalten, wenn mal wieder nichts im TV läuft. Ablenken und kommunizieren – Kräfte, die miteinander gut können und dem Ganzen einen Sinn geben (ganz im Gegensatz zur Gravitationskraft -oder warum fällt mir nur alles immer runter?).

Es gibt übrigens verschiedenartige Parallelwelten, die, wie Materie und Antimaterie, Verbindungen eingehen und dann neue, kleine Parallelwelten entstehen lassen. Es gibt auch sehr extreme Parallelwelten, die egoistisch um sich selbst herum kreisen und dabei sogar das Licht aufsaugen. Diese Welten sind wie schwarze Löcher und sollten möglichst weitläufig gemieden werden.

Ähnliche Parallelwelten dagegen ziehen sich an, kommunizieren, indem sie leere Gläser gemeinsam füllen und wieder leeren. Da wird aus dem Nichts schnell mal ein lustiges Gelage. Diese Anhäufung von Universen nennt man dann Galaxien. Alles das strahlt mächtig und kann übrigens sehr gut zur Energieerzeugung genutzt werden. Aber das ist ein anderes Thema.

Es ist also letztlich doch nicht alles so kompliziert, wie es scheint.

 

 

Schreibpause

Sonntag, 09. November 2008

Es gibt Momente, da herrscht Schreibpause. Da denken alle nach und fragen sich, was sie bloß schreiben sollen. Ich habe auch eine Schreibpause eingelegt und schreibe nun mal darüber:

Die Schreibpause ist also jetzt gerade vorbei für mich. Also kann ich jetzt auch nicht mehr über die Schreibpause schreiben. Darüber denke ich mal nach und mache erstmal eine Schreibpause. Gar nicht so einfach, da raus zu kommen…


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