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Alle waren Stasi

Freitag, 22. Mai 2009

Soso, nun war also auch noch der Polizist, der Benno Ohnesorg erschoß, in der Stasi. Die Geschichte der Studentenbewegung muss umgeschrieben werden. Und nicht nur die. Was ist mit dem neuerlichen möglichen Abstieg von Borussia Mönchengladbach aus der Fußball-Bundesliga? Da hat doch die Stasi ihre Hände im Spiel. Oder was ist mit dem Ölpreis, der gerade dafür sorgt, dass wir uns beim Benzin dumm und dusslig bezahlen? Was mit Horst Köhler, der wohl wieder Bundespräsident wird. Und was vor allem war mit Winnie Schäfer, der Berlins Lieblings-Fußballverein Tennis Borussia fast in den Ruin trieb. Alles: Stasi Stasi Stasi. Endlich gibt es eine Erklärung für die Grausamkeiten des Lebens.

Fasten ist nicht schön, aber “in” - und nach 40 Tagen endlich am Ende

Donnerstag, 09. April 2009

Die Fastenzeit ist eine schlimme Zeit. 40 Tage darben. Verzicht auf Alkohol, Schokolade, Geschlechtsverkehr oder Zigaretten. Das kann an die seelische Substanz gehen, denn wer fastet, der leidet. Dass das Fasten aber auch körperliche Schädigungen hervorrufen kann, gilt bei den Muslimen lange schon als ausgemacht. Wer das Gefühl hat, seine Krankheiten würden sich verschlimmern, der darf das Fasten brechen. Im Koran heißt es dazu: „Gott verlangt von keiner Seele mehr, als sie ertragen kann.“

Diese weise Regel ist in der Bibel nicht bekannt. Im Gegenteil: Die Christen haben in den vergangenen Jahren das Fasten als moderne Entschlackungskur von den Verwöhnungen des Alltags neu erfunden. Diese bewusste Einschränkung soll in erster Linie eine Schulung des Geistes bewirken. Früher wurde das verlacht. Heute ist das Fasten “in”!

Nun neigen sich die 40 Tage asketischen Daseins dem Ende zu. Morgen ist Karfreitag, ab 0 Uhr darf der Körper wieder geschädigt werden. Einige sehnten diesem Moment mit feuchtem Mund entgegen. Selten waren die Fastenden in unserem Umfeld so oft krank wie jetzt. Die Blinden werden also wieder zu Sehenden. Die Verschnupften zu normalen Menschen.  Wodka, Sex und Brötchen - wohl bekomms!

Übrigens: Ganz so vernünftig geht es bei den Moslems nun doch nicht zu. Während des Ramadans, wo nur nachts gegessen werden darf, das beweisen Studien, steigt der Konsum um ein erhebliches gegenüber den Zeiten außerhalb der Fastenzeit.

FEIERTAGE-Traumata

Freitag, 13. März 2009

1.) Karneval, Rosenmontag, Fasching - das war noch nie lustig

2.) Muttertag - wegen des Erwartungsdrucks

3.) Christi Himmelfahrt - was ist das eigentlich?

Fliegende Bierflasche

Mittwoch, 04. März 2009

Die fliegende Bierflasche hat das spanische Festland erreicht. Auf ihrem Flug über Europa hat sie in Andalusien stopp gemacht, wo, wie hier, Warnzeichen vor dem Flugobjekten am Strand hängen. Fliegende Bierflaschen haben eine lange Tradition. Betrunkene haben früher ihre Flaschen gegen Sachobjekte geworfen, um ihrem Frust Ausdruck zu geben. Zum Beispiel gegen Häuserwände - auch gegen die des Vermieters. Neuerdings richten sich Flaschenwürfe allerdings meist auf bewegliche Ziele. Erst vor kurzem sind im hessischen Korbach Pferde auf einer Koppel mit Bierflaschen beworfen worden. Seit einiger Zeit hat es sich vor allem am Mauerpark in Mitte zu einem Ritual entwickelt, die Walpurgisnacht mit fliegenden Bierflaschen gegen Polizeibeamte zu begehen. All dies kann eines nicht verdecken: Fliegende Bierflasche hin oder her - von allein fliegend ist sie bisher noch nicht gesichtet worden.

Alles wird gut!

Dienstag, 13. Januar 2009

Es gibt Hoffnung. Ein Berliner Stadtteilmagazin wirbt mit seinem neuesten Titel auch hoffnungsvoll: Alles wird gut! Gründe dafür gibt es genug. Im Gaza-Streifen kommen weniger Menschen um, als vermutet. Die Konjunkturkrise hat noch nicht alle Branchen erfasst. Und jetzt kommt auch noch die Nachricht, dass die Deutschen wieder spendenfreudig sind. Die Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am vergangenen Sonntag erbrachte nämlich 1.993,77 Euro. Den Sozialisten sei Dank. Denn nicht nur das, es wurde noch mehr gesammelt. Die Demonstranten spendeten darüber hinaus 4,01 D-Mark, 200 israelische Schekel, 2 bulgarische Lew, 5 griechische Drachmen, 90 chinesische Yuan, 5 tschechische Kronen, 6 kroatische Kuna, 500 italienische Lira, 6,50 norwegische Øre sowie einen Bonus-Taler für die Apotheke Friedrichsfelde. Alles wird gut!

SYLVESTER-Traumata

Dienstag, 30. Dezember 2008

1.) Tischfeuerwerk, Nasebrillebart und Partyspielchen

2.) Punsch mit Wein, Sekt, Ananas- und O-Saft

3.) Erbrochenes im Bierkasten

4.) Blonde Models, die es nur auf den Körper abgesehen haben

5.) Heulsusen

Dem Fluch trotzen. Esst Nutella!

Mittwoch, 24. Dezember 2008
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Kennt Ihr den Nutella-Fluch? Er geht so: Wer für den Brotaufstrich in einem Sport wirbt, steigt vom Fußball-Olymp ins Dilettanten-Nirvana ab. So ist es Benny Lauth, Andreas Hinkel, Tim Borowski, Marcell Jansen und Kevin Kuranyi ergangen. Nur einer konnte dem Fluch bisher trotzen, Herthas Arne Friedrich.

Nun wissen wir nicht so genau, wie er das gemacht hat - zumal andere Fußballer im ablaufenden Jahr auch ohne Nutella seltsame Tiefs durchmachten, denken wir nur an Lukas Podolski, Christoph Metzelder, Diego oder Luca Toni! Wir empfehlen: Trotzt dem Fluch! Esst Nutella! Esst Gänse! Macht Werbespots! Denn nur eins bleibt wahr: Wer vor dem Essen/Spot nachdenkt, trifft nicht mehr!

Länger leben

Samstag, 13. Dezember 2008

Eine neue Langzeitstudie aus Japan muss Frauen erschrecken. Danach neigt das weibliche Geschlecht häufiger zu Herzerkrankungen, wenn die Frauen mit Partner, Nachwuchs und Eltern/Schwiegereltern unter einem Dach wohnen - im Gegensatz zu kinderlos gebliebenen Frauen, die sich nur mit einem Partner eine Wohnung teilen.

Stress ist offenbar die Ursache für dieses bislang vernachlässigte Phänomen. Weiter heißt es, dass aber vor allem die Anwesenheit der Eltern die Frauen von gesundheitsschädlichem Verhalten wie Rauchen und Alkohol abhalten. Die Studie verrät leider nichts über Männer, aber wir nehmen mal folgendes an: Männer widersetzen sich dem Familienstress frühzeitig durch vermehrten Alkoholkonsum und erkranken dadurch seltener am Herzkreislaufsystem. Sie leben dadurch länger.

Das muss denn auch der Grund dafür sein, warum Männer in den vergangenen Jahren vielfach sogenannte Mehrgenerationenhäuser ins Leben gerufen haben, in denen sich Familienbünde in einem Haus zusammenfinden. Eine Studie muss das noch belegen, aber wir wissen schon: Diese Lebensweise ist nicht nur günstig, sondern auch gesund - für Männer.

Wir müssen draußen bleiben

Dienstag, 25. November 2008

Ob sich das bundesweit durchsetzt? Lkw-Fahrer dürfen nicht mehr direkt an der Trinkhalle parken, ja sie dürfen noch nicht einmal vorfahren. So ist es jedenfalls in Hessen, wo sich SPD-Politiker in letzter Zeit häufiger an seltsame Experimente gewagt haben. Wir wissen: Im Westen, in NRW, gehören die Trinkhallen lange schon zur Alltagskultur. Sie sind nicht wegzudenken und genießen - auch bei Lkw-Fahrer - den größten Status, den man sich vorstellen kann. Zurecht.

Kopflos im Alltag

Dienstag, 11. November 2008

Allen Sympathiekampagnen der Polizei zum Trotz macht sich im Berliner Stadtalltag derzeit ein anderes Bild breit: Der kopflose Polizeibeamte mit großem Maul. Er schluckt Papiere und raucht auch noch die letzten Zigarettenkippen weg. Angst braucht man von ihm allerdings nicht zu haben. Das Ding ist einbeinig und lediglich 1,40 Meter hoch. Respekt sieht anders aus.


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