Archiv für die Kategorie ‘Aufgedeckt’

Die SKB-Neujahrsansprache

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Soll es das jetzt wirklich gewesen sein mit dem verfluchten Krisenjahr 2009?

Ein bisschen Stimmung, ein paar Luftschlangen – Prost und Tschüss?

Stoßen wir also noch ein letztes Mal an, auf den Untergang, der dann noch auf sich warten ließ.

Auf den völligen Zusammenbruch des kapitalistischen Systems, der dann doch nicht stattfand.

Aber wir sollten sie nicht unterschätzen oder etwa vergessen – die Krise, die nun seit über einem Jahr unsere treue Begleiterin ist.

Nehmen wir die Krise also auf in unsere Herzen wie eine ungeliebte Verwandte. Sie wird uns erhalten bleiben.

Doch sie bleibt auch nach wie vor merkwürdig gesichtslos. So blass und schemenhaft, dass man kaum an sie glauben mag.

Sicher, Hunderttausende haben ihre Jobs verloren, die Pleitewelle rollt durch die Unternehmenslandschaft, unzählige bangen oder hoffen noch, dass sie verschont würden.

Doch die Läden sind voll, die Stimmung ist prima – und keiner tanzt auf dem Vulkan.

Trotzdem bekommt die Krise kein Gesicht.

Klar, Teile der Wirtschaft nutzen die Gelegenheit zum Lohndumping und zur Korrektur eigener Managementfehler. Vorneweg der Bankensektor.

Klar, die Politik beschreit das Schreckensgespenst mit markigen Worten, um mit entschlossenem Gesicht unangenehme Wahrheiten verkünden zu können.

Kohlepfennig, Berlinzulage, Soli . Warum soll also die Krise nicht für weitere phantasievolle Steuern gut sein, die – einmal eingeführt – nie wieder abgeschafft werden?

Gleichzeitig fehlt offenbar auch hier jedewede Vision, irgendein Konzept und am allermeisten die Einsicht in Zusammenhänge und Ursachen dieser sogenannten Krise.

Klar, die Medien wiederholen es wie ein Mantra: Die Krise ist da, sie ist noch nicht vorbei, lasst euch nicht täuschen…

Doch auch die Presse kann ihr kein Gesicht geben, es bleibt fragmentarisch und irgendwie nicht nachvollziehbar.

Das alles ist ja auch ein wenig tröstlich, denn wenn es nicht einmal die üblichen Expertenkreise und Meinungsmacher verstehen, müssen wir uns gar nicht erst anstrengen.

Wir feiern einfach weiter. Und hoffen, dass etwas vorbeigeht, von dem viele nicht mal gemerkt haben, dass es da war.

Dann also hoch die Tassen.

Tschüs Krisenjahr – hallo neues Krisenjahr.

Die Krise ist da, heißen wir sie willkommen.

Rotwein hilf!

Dienstag, 03. November 2009

Die Schweinegrippe epidemiert. Ja, selbst die normale Grippe hat uns fest im Griff. Wer sich am Arbeitsplatz umschaut, sieht überall leere Stühle. Krankmeldungen über Krankmeldungen verschrecken die Bürochefs. Da macht uns eine Meldung aus dem Weingau Rheinland-Pfalz wieder Hoffnung: In 100.000 Flaschen argentinischen Rotweins der Marke “Villa Atuel 2008 San Rafael, Syrah Merlot, Argentina” wurden jetzt Antibiotika entdeckt. Es handelt sich offenbar um die Substanz Natamycin, gegen die kein Pilz gewachsen ist. Eine sensationelle Entdeckung. Können wir etwa künftig mit Rotwein heilen?, dürfte sich auch das für Grippeepidemien zuständige Berliner Robert-Koch-Institut fragen. Jedenfalls haben Forscher herausgefunden, dass keine Gesundheitsgefahr von dem Wein ausgeht. Dafür ist aber auch die heilende Wirkung durch den Alkohol etwas gemindert. Wir meinen trotzdem: Dieser Wein muss auf den Krankentisch!

Tag der Deutschen Einheiten

Samstag, 03. Oktober 2009

Sie haben darum gekämpft vor zwanzig Jahren. In der Heldenstadt Leipzig und am Alex. Sie haben mit friedlichen Mitteln gekämpft - ausdauernd, zielgerichtet, gemeinsam. Die erste erfolgreiche Revolution auf teutschem Boden. Bewunderung! Respekt! Beifall!

Und was wollten sie damals, die Demonstranten in Ostdeutschland? Sie wollten die Einheit, nicht irgendeine - die Deutsche Einheit wollten sie!

Pech nur, dass wir im Westen sie schon hatten, die Einheit! Sie war hart, sie war gut, sie war unser! Die (west-)deutsche (Währungs-)Einheit: die D-Mark! Schon vierzig jahre war sie alt, im besten Alter. Strotzend vor Kraft - damals noch … doch dann ging die Einheit auch nach Osten, dann kam der Anschluss. Da war es schon fast vorbei mit der Deutschen Einheit.

Was wenige wissen: die wahre Deutsche Einheit (D-Mark) wurde der falschen Deutschen Einheit (Die Prinzen) auf dem Altar der Europäischen “Balance of power” geopfert. Denn um den Anschluss möglich zu machen, musste Kohl gegenüber Mitterand versichern, dass er auf die starke D-Mark verzichten werde und somit dem Euro den Weg freigemachen würde.

Und was feiert man heute? Den Anschluss, den Teuro, die Prinzen? Antworten bitte nicht an uns.

Inhalt, Form und tiefer Schlaf.

Samstag, 26. September 2009

Warum, warum steht hier eigentlich nichts,

aber auch gar nichts,

zum wahlkampf 2009?

was ist geschehen,

dass es hier - an dieser stelle - dazu nichts zu lesen und/oder zu sehen gibt?

ist es deshalb, weil es zur wahl 09 nichts zu hören, nichts zu lesen und nichts zu sehen gab?

kann es sein, dass es keine wahl 09 gibt,

weil hier dazu nichts, aber auch gar nichts steht?

fehlt hier vielleicht der INHALT?

vielleicht…

aber die FORM - die gab es doch, oder? Also, Plakate, Spots, TV-Duelle, gedruckte Programme, Statistiken mit Prognosen, bunte Wahlzettel, gedrucktes Wahlrecht und so.

da ist doch also ETWAS da, was hier hätte stehen können, auch was zum anschauen. ja, auch das.

aber formvollendete inhaltsleere -  das ist einfach zu langweilig. da leg ich mich doch lieber hin.

Bildungs-Krise! Gelöst!

Mittwoch, 09. September 2009

Die Misere des deutschen Bildungswesens ist offenbar unabwendbar. Nur diie Türkei, Slowakei, Spanien und Irland geben weniger für Bildung aus. Das ist ein niederschmetterndes Zeugnis politischer Handlungsunfähigkeit. Anstatt Sprüche zu klopfen und immer mehr Geld für Kitas, Schulen und Universitäten zu versprechen, sollten die Länder endlich handeln. In Berlin gehen einige Schulen schon selbst mit innovativen Ideen voran. Einen Beweis lieferte eine Bildungseinrichtung in Tiergarten bei der Einschulung am Sonnabend.

Das gängige ABC ist out - und wird teilweise durch neue Buchstaben des Alphabets ersetzt. Motto: Wenn die Politik nicht zu Potte kommt, machen wir unsere Veränderungen selbst. Ob das umgedrehte C sich allerdings durchsetzen kann, wird der nächste Bildungsgipfel zeigen.

FIFA vor der Spaltung?

Samstag, 22. August 2009

Steht die traditionsreiche FIFA vor dem Aus?

Nach der Krise in der Formel 1 steht jetzt auch der internationale Fußballverband vor der Zerreißprobe.
Gut unterrichtete Kreise berichten von heftigen internen Streitereien.
Kritiker innerhalb der FIFA fordern jetzt ein Machtwort von Präsident Blatter, um die brisante Diskussion zu beenden.
Beobachter prognostizieren bereits seinen  Rücktritt, sollte es ihm nicht gelingen, den Konflikt rechtzeitig vor der Fußball-WM 2010 in Südafrika beizulegen.
Das das größte Sportereignis des nächsten Jahres wäre in ernster Gefahr.
Ausgangspunkt des Streits sind die unterschiedlichen Vorstellungen, was den offiziellen Spielball des Turniers angeht.
Bislang fand sich für keinen der eingereichten Vorschläge eine beschlussfähige Mehrheit.
Einem nicht genannten Insider gelang es jetzt, ein streng geheimes Foto der noch in der engeren Auswahl befindlichen Bälle an die Presse zu schmuggeln.
Doch urteilen Sie selbst:

Rasender Stillstand - unterwegs in der Hauptstadt der Herzen

Montag, 20. Juli 2009

rasender-stillstand_3

Willkommen in Berlin! Sie sind Tourist. Halt, nicht gleich entschuldigen. Das ist gar nicht so schlimm wie Sie denken. Der Berliner kann Sie zwar per se nicht leiden (denn SIE sind ja kein Berliner, soviel steht schon mal fest), doch will er nur Ihr Bestes - ja, genau: Ihr Geld will er. Also sind Sie hochwillkommen. Dummerweise geben Sie Ihr Geld ja nicht gleich einfach an die hilfsbedürftigen Ureinwohner ab, Sie möchten auch etwas dafür bekommen. Sie wollen die modernen Verkehrsmittel einer echten Metropole nutzen, um die unzweideutig reichhaltigen Sehenswürdigkeiten der teutschen Hauptstadt kennenzulernen. An sich eine gute Idee. Aber wie wollen Sie dahinkommen?

1. Möglichkeit - das Taxi
Das wird Ihnen gefallen, wenn Sie auf gut abgehangenes Soziologenseminarlatein der späten Siebzigerjahre stehen und Ihnen ansonsten der Geruchssinn durch einen schrecklichen Unfall geraubt wurde. Für alle anderen: nicht zu empfehlen.

2. Möglichkeit - das Mietrad
Das wird ihnen gefallen, wenn Sie ansonsten gerne mit dem Tretboot die Niagara-Wasserfälle runterfahren. Denn Sie sind eindeutig Gefahrensucher und Lieblingsopfer von Busfahrern, Trams und des natürlichen Rollfeindes aller Touri-Radler: des Berliner Radlers, der James Caan in Rollerball aussehen lässt wie Oma Käthe beim Begonienschneiden. Für alle anderen: nicht zu empfehlen.

3. Möglichkeit - der öffentliche Nahverkehr
Berlin hat ein dichtes U-Bahnnetz. Das ist auch gut so. Weniger gut für Touristen: in den Sommermonaten wird gebaut … und gebaut … und nochmehr gebaut. Natürlich fährt immer genau die U-Bahn die man gerade braucht genau ausgerechnet heute nicht. Es versteht sich, dass es keine Hinweisschilder in Fremdsprachen gibt, es sei denn man erkennt Hochdeutsch in Berlin richtigerweise als solche an (ja, zugegeben: es handelt sich “ein Stück weit” um eine Text-Bildschere, denn in dem obigen Bild gibt es einen englischen Passus. Is aber die ab so lu te Ausnahme. Schwöööre!).

Berlin hat eine fast flächendeckende S-Bahnversorgung. Wenn die S-Bahn denn fährt. Zurzeit steht sie mehr. Denn es fahren gerade mal 30% aller S-Bahnzüge im Moment. Das haben die Tommys und Yankees nicht mal im Krieg mit ihren Bomben geschafft. Respekt, deutsche Bahn.

Berlin hat viele Busse und Trams. Abgesehen davon, dass es sich für Menschen jenseits der Einmetersiebzig fährt, als wolle man unbedingt nochmal im Go-Cart des dreijährigen Sohnemanns Platz nehmen, sind diese Verkehrsmittel tatsächlich verfügbar und fahren … wenn Sie nicht stehen, denn natürlich wird gerade im Sommer an den perfekt gesetzten, neuralgischen Punkten gebaut, was die Asphaltschippe hergibt.

Am Ende ein kleiner Tipp: Versuchen Sie es doch einfach zu Fuss! Zugegeben, Berlin ist nicht Posemuckel. Aber die Stadt erlaufen lohnt sich wirklich. Dermassen entschleunigt lässt sich Berlin ohnehin am besten geniessen. Dieser Artikel ist ein Update zu: Ich bin raus!

Politisch korrekt

Samstag, 20. Juni 2009

AIDS, Zwangsheirat, Parkraumbewirtschaftung, Altersstarrsinn, Weltwirtschaftskrise, Bayern München, Servicewüste, Gesundheitssystem, Abwrackprämienchaos, Hartz IV, Haarausfall, Telefontarife, Reformstau, Ampelphasen, Neonazis, Autobahnraststätten, Klimaschutz, Frühaufsteher.
Na, die haben sich ja was vorgenommen…

Aber: Versprochen ist versprochen:

Endstation Zeitschleife

Freitag, 19. Juni 2009
Zeitschleifenloop

Zeitschleifenloop

Der Filmheld erscheint rennend und keuchend auf der Bildfläche, er schreit seiner Angebeten zu, in Deckung zu gehen. Doch zu spät, sie wird erschossen. Der Held ist am Boden zerstört, es gibt keine Zukunft mehr… Keine Zukunft? Aber eine Vergangenheit … und die kommt zuhilfe! Denn da tickt der Zeiger schon auf 12:01 und plötzlich zischt und rauscht der Sound, die bildhafte Welt zerstrahlt in schönste Spektren. Cut. Dunkelheit, ein Wecker klingelt penetrant. Der Held erwacht. Es ist wieder der Morgen des selben Tages. Die Zeit ist zurückgesprungen. Eine Zeitschleife. Der Held kann seine Schöne heute wieder retten und retten und retten …

Ich bin kein Held. Aber ich fahre Tram. Sie fragen sich sicher, was das eine mit dem anderen zu tun hat? Ne Menge, für mich zumindest, denn ich bin in einer Zeitschleife der anderen Art gefangen, also die Geschichte geht so:

Ich fahre gerne Tram in Berlin, Lieblingslaunchstation “S Friedrichsstrasse”, M1 oder 12 Richtung P-Berg. Von der Stadtbahn kommend sehe ich immer schon von weitem das Laufband, das ich - ganz digitaler Bildungsbürger -  sobald nähergetreten reflexartig begutachte, um mich auf den neuesten Newsstand zu bringen (es ist ja schon 13 Minuten her, seit ich meinen Rechner zugeklappt habe, da kann es schon wieder mehrere Unternehmenszusammenbrüche, SPD-Krisen oder Trainerselbstentlassungen gegeben haben, OHNE dass ich es weiss). Also ich zoome sofort auf den Newsticker, der sich oberhalb des Haltestellenhäuschens (sagt man das heute noch so, klingt sooooo ‘73?) befindet und wundere mich.

Denn in schöner LED-Schrift läuft folgendes durch den Kasten (aus dem Kopf zitiert): BVG und N-TV bringen Ihnen die neuesten Nachrichten. So zum Beispiel am 11.06., da hiess es: +++ Hunderttausende feiern 60 Jahre Grundgesetz +++ Grüne helfen Köhler +++ Schauspielerin Barbara Rudnik gestorben +++ Und am 15.06.: +++ Hunderttausende feiern 60 Jahre Grundgesetz +++ Grüne helfen Köhler +++ Schauspielerin Barbara Rudnik gestorben +++ … und am 19.06. +++ Hunderttausende feiern 60 Jahre Grundgesetz +++ Grüne helfen Köhler +++ Schauspielerin Barbara Rudnik gestorben +++ …

Das ist kein Film. Aber eine Schleife. Eine Endlosschleife. Frau Rudnik bleibt (leider) auch weiterhin tot, der Präsi ist gewählt und das Grundgesetz geht stramm auf die 61 zu. Wie lange wird diese Schleife noch gedreht? Haben wir vielleicht immer noch den 23. Mai und die Welt steht bereits seit Wochen still? Oder ist das evtl. eine Kunstaktion, die uns etwas über den Hyperaktualitäts-Hype der modernen Informationsgesellschaft sagen will? Oder hat einfach ein Mitarbeiter seit fast 4 Wochen gepennt? Naja, bei der BVG …

Die Krise ist da und ihre Lösung dort

Sonntag, 07. Juni 2009

Sonntags, Innsbrucker Platz. Kein Ort von dem man vermuten kann, dass sich genau hier die Krise abspielt und die Lösung so tief liegt.

Wo sind die Konsumenten, die so dringend gebraucht werden um Karstadt, Porsche und Opel zu retten? Sie sind HIER!

Unglaubliche Szenen spielen sich bei L* ab: Rentner und Arbeitslose rotten sich am Sonntag auf, um einen Laden zu plündern. Dieser befindet sich unterirdisch, versteckt und so sicher wie ein Atombunker. Im Laden herrscht Chaos. Neonlicht, subtropische Temperaturen - der Laden ist um 12:20 MEZ definitiv überfüllt. Dem Eindruck nach fallen die Konsumenten in 2 (und eine Teil-)Gruppen, die gegensätzlicher nicht sein können:

Gruppe 1: junge, internationale Kampfkäufer, die auf pure Menge aus sind. Unter 2X6X1,5 Liter Trägern mit Noname-Cola verlässt keine Achtjährige den Laden.

Gruppe 2: ältere, einheimische Kampftrinker, die auf Alkohol mit lustigen Farben aus sind. Unter 2 Flaschen “blue currazione” oder “violett spirit” verlässt kein 72 jähriger den Laden.

Dazwischen eine Zwischengruppe, schwer zuzuordnen. Heute eindeutig ein übergewichtiger Wars & Warriors-Spieler auf Entzug. Adäquat dem virtuellen Treiben daheim in der Dunkelkammer, bietet ihm der Laden alles, was im Spiel so real daherkommt. In seinem Tragekarton (Einkaufswagen sind alle im Betrieb): eine Sorte Chips (7 Packungen) und eine Sorte Schoko (ca. 24 Tafeln). Seine Ration für eine Stunde.

Der erleuchtete Beobachter versteht nun den Kern der Wirtschaftskrise.

Der Konsument sucht den Schutz eines unterirdischen Bunkers, um seinen Konsumrausch beinahe unbemerkt ausleben zu können. Hier noch Filialen von Karstadt oder Porsche - es gäbe die Krise nicht mehr! Denn die Lösung der Krise ist ganz einfach - alle Konsumtempel in die Tiefe legen und den dann oben gewonnenen Platz (Rückbau aller Kaufhäuser und Shopping Malls) für Parkplätze nutzen. Außerdem konsequent nur noch sonntags öffnen. Die so erzeugte unterirdische Kaufatmosphäre wird zu sehr schnellen Kaufentscheidungen aller Konsumenten führen - das Geld sitzt in solchem Chaos schon aus reinem Überlebenstrieb sehr locker.


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