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Fasten ist nicht schön, aber “in” - und nach 40 Tagen endlich am Ende

Donnerstag, 09. April 2009

Die Fastenzeit ist eine schlimme Zeit. 40 Tage darben. Verzicht auf Alkohol, Schokolade, Geschlechtsverkehr oder Zigaretten. Das kann an die seelische Substanz gehen, denn wer fastet, der leidet. Dass das Fasten aber auch körperliche Schädigungen hervorrufen kann, gilt bei den Muslimen lange schon als ausgemacht. Wer das Gefühl hat, seine Krankheiten würden sich verschlimmern, der darf das Fasten brechen. Im Koran heißt es dazu: „Gott verlangt von keiner Seele mehr, als sie ertragen kann.“

Diese weise Regel ist in der Bibel nicht bekannt. Im Gegenteil: Die Christen haben in den vergangenen Jahren das Fasten als moderne Entschlackungskur von den Verwöhnungen des Alltags neu erfunden. Diese bewusste Einschränkung soll in erster Linie eine Schulung des Geistes bewirken. Früher wurde das verlacht. Heute ist das Fasten “in”!

Nun neigen sich die 40 Tage asketischen Daseins dem Ende zu. Morgen ist Karfreitag, ab 0 Uhr darf der Körper wieder geschädigt werden. Einige sehnten diesem Moment mit feuchtem Mund entgegen. Selten waren die Fastenden in unserem Umfeld so oft krank wie jetzt. Die Blinden werden also wieder zu Sehenden. Die Verschnupften zu normalen Menschen.  Wodka, Sex und Brötchen - wohl bekomms!

Übrigens: Ganz so vernünftig geht es bei den Moslems nun doch nicht zu. Während des Ramadans, wo nur nachts gegessen werden darf, das beweisen Studien, steigt der Konsum um ein erhebliches gegenüber den Zeiten außerhalb der Fastenzeit.

Brandenburg stirbt aus

Montag, 09. März 2009
Kein Sex mit Nazis

Kein Sex in Rangsdorf

Zunächst einmal ein kurzes aber kräftiges Chapeau! für die Initiatoren der Kampagne “Kein Sex mit Nazis”. Sie wollen das Gute, sie wollen das Richtige. Und das ausgerechnet auf der braunen Scholle der Mark Brandenburg. Respekt!

Doch mal angenommen die holde, märkische Weiblichkeit hält sich an die Vorgabe. Kein Sex mit den Bräunlingen, also auch kein Nachwuchs in diesem ansonsten konstant steigenden Bevölkerungsteil. Brandenburg, das schon heute an den Rändern langsam hinwegsiecht, könnte zu einer öden, leeren Sandwüste verkommen.

Was meinen Sie? Gar nicht so schlimm? Ist doch heute auch schon sterbenslangweilig im Lande? Und immerhin wären wir die Neonazis in diesem Bundesland dann perspektivisch los?!

Jetzt, wo Sie’s sagen. Weitermachen (mit Aufhören)!


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