Geträumte Gespräche mit imaginären Freunden
Montag, 29. September 2008# 2 An der Theke zu Zweit
A: Äh.
F: Was, äh?
A: Äh, nix.
F: Gut.
A: Wie, gut?
F: Na, gut, dass nix is.
A: Warum gut, dass nix is?
F: Du sagtest doch, dass nix sei, als ich dich nach deinem ursprünglichen „äh“ fragte, was denn sei.
A: Warum soll denn das gut sein, dass ich sagte, dass nix is, wenn du mich fragtest, was denn sei, nachdem ich „äh“ sagte. Kann ja auch sein, dass ich mit dem „äh“ eine tief greifende Äußerung voller Weltschmerz in einen seufzenden Ausdruck kleiden wollte, der näher zu beschreiben mir mit Worten nicht möglich war. Heißt also nicht, dass etwa nix is, sondern ist nur der Beweis, dass es halt Dinge gibt, für die man nicht viele Worte machen muss und die der Andere doch zwischen den Zeilen lesend verstehen kann – ganz ohne viele Worte halt.
F: Ah.
A: Was ah.
F: Nix.
A: Gut.

